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Das Leben, you know

Dokufilm nominiert für Canada Independent Film Festival

Filmplakat

Als offizieller Wettbewerbsbeitrag wurde die Dokumentarfilmproduktion des Studiengangs Digitale Medienproduktion für das Canada Independent Film Festival nominiert. Bei dem kleinen, aber doch recht bekannten Festival in Montreal am 10. und 11. Februar 2017 wird die 60-minütige Produktion unter dem englischen Titel „That’s Life, You Know“ in der Sparte „Internationaler Dokumentarfilm“ laufen. Zuvor war der Film bereits auf Filmfestivals in den USA und in der Ukraine vertreten.

Ann-Kristin Hitzemann, Adrian Büsing und Tim Müller-Zitzke werden im Februar nach Kanada reisen und das Filmteam der Hochschule Bremerhaven vertreten. „Es ist eine herausragende Leistung der Studierenden, die durch die Nominierungen bei den Filmfestivals honoriert wird“, so der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff. Für die Hochschule Bremerhaven sei die Förderung der Studierenden von besonderer Bedeutung. So leiste die Hochschule am Meer ihren Beitrag durch die Unterstützung der Reisekosten für die Präsenz der Studierenden beim Filmfestival.

„Das Leben, you know“ entstand zwischen Oktober 2014 und September 2015 im Rahmen des Medienprojekts „Dokumentarfilm“ unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Rada, der auch Produzent des Films ist. Insgesamt haben elf Studierende für das Projekt unterschiedliche Menschen in Lehe über mehrere Wochen bzw. Monate hinweg filmisch begleitet. Viele Außenstehende aber auch Bremerhavener betrachten Lehe als sozialen Brennpunkt, der geprägt ist von Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Spannungen zwischen ethnischen Gruppierungen. Lehe ist aber auch ein Stadtteil, in dem es spannende Projekte gibt – und Menschen, die sich für ein besseres Leben engagieren.

„Das Leben, you know“ erzählt Geschichten von Menschen: Menschen, die aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten stammen. Menschen, die über ihre Lebenswege sprechen und gleichsam Probleme, Chancen und Perspektiven des Stadtteils aufzeigen. Der Dokumentarfilm zeichnet dabei weder ein einseitiges noch wertendes Bild von Bremerhaven-Lehe. Vielmehr zeigen die Geschichten der Menschen Vielfalt, Kontraste und Widersprüche eines urbanen Raums zwischen Stagnation und Aufbruch.